Technik & Kaufberatung
Welche Speichergröße brauche ich? Die ehrliche Faustregel für 2026
Stand: Juli 2026 · PVfix24 Redaktion
Die unbequeme Wahrheit zuerst: Der größte Speicher ist selten der wirtschaftlichste. Jede zusätzliche kWh Speicher kostet Geld, wird aber nur dann rentabel, wenn sie auch fast täglich be- und entladen wird.
Die Faustregel
~1 kWh nutzbare Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch.
Dazu ein Realitäts-Check gegen die PV-Leistung: Der Speicher sollte etwa das 0,5- bis 1,5-fache der PV-Leistung (kWp) an Kapazität (kWh) haben. Ein 15-kWh-Speicher an einer 5-kWp-Anlage wird im Winter schlicht nicht voll.
Drei typische Haushalte
| Haushalt | Jahresverbrauch | Passende Anlage | Sinnvoller Speicher |
|---|---|---|---|
| Paar, sparsam | ~3.000 kWh | PVfix24 S (5,17 kWp) | GoodWe 5,1 kWh (1 Modul) |
| Familie, 4 Personen | ~4.500 kWh | PVfix24 M (10,34 kWp) | GoodWe 10,2 kWh (2 Module) |
| Familie + Wärmepumpe + E-Auto | 8.000+ kWh | PVfix24 L (15,04 kWp) | GoodWe 15,3 kWh (3 Module) |
Wann größer sinnvoll ist
- Wärmepumpe: verschiebt viel Verbrauch in Morgen-/Abendstunden → +2–4 kWh
- E-Auto mit Heimladung: nur relevant, wenn Sie tagsüber nicht laden können und abends aus dem Speicher laden wollen – das braucht dann wirklich Kapazität
- Notstrom-Wunsch: unsere GoodWe-ETA-Wechselrichter schalten in unter 4 ms auf Ersatzstrom um – wer das ernsthaft nutzen will, plant eine Reserve ein
Wann kleiner sinnvoll ist
- Verbrauch überwiegend tagsüber (Homeoffice) → hoher Direktverbrauch, Speicher lohnt weniger
- Sehr kleines Budget: Erst die kWp maximieren, dann den Speicher – Module liefern pro Euro mehr Ersparnis als Speicherzellen. Nachrüsten geht immer: Der GoodWe-Speicher wächst in 5,1-kWh-Modulen einfach mit.
Praktisch: In unserem Paket-Konfigurator sehen Sie den Aufpreis jeder Speichergröße transparent – und können die Entscheidung in Ruhe durchrechnen.
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